Auskunft und Löschung
Diese Seite beschreibt, wie Sie bei Answely Auskunft über Ihre Daten erhalten, sie herunterladen und löschen lassen – und wo das an Grenzen stößt. Sie ist Bestandteil unserer Datenschutzerklärung.
Es gibt drei Gruppen von Menschen, deren Daten bei Answely vorkommen können, und für jede ist der Weg ein anderer:
- Kunden, also wer ein Answely-Konto hat. Für diese Daten sind wir verantwortlich, und fast alles erledigen Sie selbst im Konto.
- Besucher der Websites unserer Kunden, die in einer Antwortbox eine Frage gestellt haben. Für diese Daten ist der Kunde verantwortlich; wir verarbeiten sie nur in seinem Auftrag.
- Personen, die auf öffentlichen Seiten eines Kunden genannt werden und deren Angaben deshalb im Suchindex dieser Website stehen. Auch hier entscheidet der Kunde, was in seinem Index steht.
Anfragen erreichen uns unter support@answely.com. Wir antworten innerhalb eines Monats (Art. 12 Abs. 3 DSGVO); verlängern wir diese Frist ausnahmsweise wegen der Komplexität, sagen wir Ihnen das innerhalb des ersten Monats mit Begründung.
1. Für Kunden: selbst herunterladen
Unter „Einstellungen → Ihre Daten“ laden Sie alles herunter, was wir zu Ihrem Konto speichern. Das ist Ihre Auskunft nach Art. 15 DSGVO und zugleich Ihre Datenübertragbarkeit nach Art. 20 DSGVO – mit einem Klick statt per Anfrage.
Wie es geht: Sie geben Ihr Passwort erneut ein und wählen das Format – JSON (eine Datei) oder CSV (ein ZIP mit einer Tabelle je Abschnitt und der vollständigen JSON-Datei daneben). Das Passwort verlangen wir, weil die Datei IP-Adressen, Geräte und Ihre Supportanfragen enthält; eine offene Sitzung an einem fremden Rechner soll dafür nicht reichen. Aus demselben Grund ist der Download nur aus dem Formular heraus möglich, nicht über einen Link. Aus Sicherheitsgründen geht das höchstens dreimal je Stunde. Jeder Export wird in Ihrem Aktivitätsprotokoll vermerkt – auch im Export selbst, damit Sie sehen, dass es ihn gab.
Was enthalten ist:
- Ihr Konto: Name, E-Mail-Adresse, Firmen- und Steuerangaben (einschließlich des Ergebnisses der USt-IdNr.-Prüfung), Sprache, Tarif und Abrechnungsstand, Zeitpunkt der Registrierung und der letzten Anmeldung samt deren IP-Adresse, ob die Zwei-Faktor-Anmeldung eingeschaltet ist.
- Ihr Firmenlogo, falls hochgeladen (im ZIP als Bilddatei).
- Ihre Arbeitsbereiche mit Ihrer Rolle. In den Arbeitsbereichen, die Ihnen gehören, zusätzlich die Websites: Einstellungen, Domain-Nachweis, Konfiguration der Antwortbox (einschließlich Prüffragen, Produkt- und Dokumentationsbereichen sowie Aktions- und Supportlinks), Verbrauch im laufenden Monat und die Tageszahlen der letzten sieben Tage.
- Die Frageanalyse Ihrer Websites, soweit eingeschaltet, so wie die Seite „Fragen“ sie zeigt: Summen, Gruppen ähnlicher Fragen (maskiert), Inhaltslücken, zitierte Seiten, Verlauf. Einzelne Fragen gehen auch hier nicht mit.
- Ihre Geräte und Sitzungen, Ihre Anmeldeversuche, Ihre Aktivitäten im Konto, Ihre Seitenaufrufe auf answely.com, Ihre Supportanfragen.
- Welche E-Mails wir Ihnen wann gesendet haben – ohne den Inhalt, weil darin Bestätigungslinks stehen, die zum Teil noch gelten.
- Ihre Zustimmungen zu Rechtstexten (Dokument, Version, Zeitpunkt), Ihre Zusatzpakete, Ihre Rechnungen (Nummer, Beträge, Zeitraum, Link) und gegebenenfalls Ihre Widerrufserklärungen.
Was nicht enthalten ist, und warum:
- Der Index Ihrer Websites. Das sind die öffentlichen Seiten Ihrer eigenen Website; Sie haben sie bereits.
- Daten anderer Mitglieder Ihrer Arbeitsbereiche (Namen, Adressen). Das sind deren Daten.
- Websites aus Arbeitsbereichen, in denen Sie nur Mitglied sind. Verantwortlich für einen Arbeitsbereich ist sein Eigentümer; er bekommt sie in seinem Export.
- Zugriffe unseres Supports („Ansicht als Kunde“) sind enthalten – Sie sollen wissen, dass es sie gab –, aber ohne IP-Adresse und Browser der Supportperson.
- Passwort, Wiederherstellungs- und Anmeldetoken, das Geheimnis der Zwei-Faktor-Anmeldung. Diese Felder gehen nie in einen Export.
- Zahlungsmittel. Karten- und Kontodaten liegen bei Stripe, nicht bei uns. Ihre Rechnungen als Dokument und Ihre Zahlungsmittel finden Sie im Stripe-Kundenportal unter „Abrechnung“.
Brauchen Sie etwas, das nicht im Export steht, oder eine Auskunft in anderer Form (etwa die Zwecke, Empfänger und Speicherdauern nach Art. 15 Abs. 1 DSGVO in einem Schreiben), schreiben Sie uns.
2. Für Kunden: selbst löschen
Sie können vier Dinge löschen, jedes an seiner Stelle im Konto:
- Die Frageanalyse einer Website: im Bereich „Fragen“ der Website mit „Fragen löschen“. Alle gesammelten Fragen und Gruppen dieser Website werden sofort entfernt; die Website selbst bleibt bestehen. Ausschalten können Sie die Frageanalyse an derselben Stelle.
- Eine Website: im Reiter „Einstellungen“ der Website. Zur Bestätigung tippen Sie die Domain ein. Dafür brauchen Sie die Rolle Eigentümer oder Administrator im Arbeitsbereich.
- Einen Arbeitsbereich: als Eigentümer in den Einstellungen des Arbeitsbereichs. Alle seine Websites werden dabei gelöscht.
- Ihr Konto: unter „Einstellungen → Konto löschen“, nach erneuter Eingabe Ihres Passworts.
Bei der Kontolöschung geschieht Folgendes, in dieser Reihenfolge:
- Ein laufendes Abonnement wird zuerst bei Stripe beendet, und zwar sofort. Schlägt das fehl, bleibt Ihr Konto bestehen und Sie erhalten eine Fehlermeldung – sonst liefe ein Abonnement weiter, das sich keinem Konto mehr zuordnen ließe. Das im Voraus Gezahlte für den restlichen bezahlten Zeitraum erstatten wir anteilig (Ziffer 9.12 der Nutzungsbedingungen).
- Arbeitsbereiche, die Ihnen gehören, gehen an ein anderes Mitglied über, wenn es eines gibt: vorrangig an den am längsten beteiligten Administrator, sonst an das am längsten beteiligte Mitglied. Die Arbeit eines Teams gehört nicht der Person, die den Arbeitsbereich angelegt hat. Der neue Eigentümer findet die Übergabe in seinem Protokoll; seine Tarifgrenzen gelten fortan.
- Arbeitsbereiche ohne weitere Mitglieder werden mit allen ihren Websites gelöscht.
- Ihr Konto, Ihre Mitgliedschaften, Sitzungen und Merker, Ihre Zusatzpakete, Ihr Firmenlogo und die noch gespeicherten E-Mails an Ihre Adresse werden entfernt.
- Sie erhalten eine Löschbestätigung per E-Mail in der Sprache Ihres Kontos. Waren Sie es nicht, antworten Sie bitte darauf.
3. Was eine Löschung tatsächlich entfernt
Eine Website zu löschen heißt bei Answely zuerst: sie im Antwort-Dienst zur Löschung vormerken, dann dort löschen, dann im Konto. Ist der Antwort-Dienst in diesem Moment nicht erreichbar, verschwindet die Website trotzdem sofort aus Ihrem Konto, und die Vormerkung bleibt in einer Löschwarteschlange stehen. Ein Hintergrundlauf versucht sie alle fünf Minuten erneut. Ist eine Löschung nach 12 Stunden noch offen, wird das bei jedem weiteren Versuch im Fehlerprotokoll für den Betreiber vermerkt – damit die Zusage binnen 24 Stunden Luft hat. Zusätzlich gleicht ein täglicher Lauf ab, ob im Antwort-Dienst noch Websites liegen, die das Konto nicht mehr kennt, und löscht sie; er hält an und meldet sich, statt ungewöhnlich viele Websites auf einmal zu löschen.
Die folgende Tabelle zeigt je Datenart, was wann verschwindet.
| Datenart | Wann sie verschwindet |
|---|---|
| Konto, Mitgliedschaften, Sitzungen, Merker, Zusatzpakete, Firmenlogo | sofort |
| Einstellungen und Konfiguration der Website, Prüffragen, Bereiche, Links | sofort im Konto, im Antwort-Dienst binnen 24 Stunden |
| Index der Website: Dokumente, Abschnitte, Vektoren, Indexläufe, auch per Push oder WordPress eingespielte Dokumente | binnen 24 Stunden, im Regelfall sofort |
| Frühere oder vorgeschlagene Indexstände (Indexfreigabe) | mit dem Index |
| Frageanalyse der Website mit Bewertungen | mit dem Index; vorher jederzeit mit „Fragen löschen“ |
| Monatszahlen des Kontingents | mit dem Index |
| Prüfberichte der Antworttests, Erfolgs- und A/B-Summen | mit dem Index |
| Zwischengespeicherte Antworten (nur bei eingeschaltetem „Antwort-Cache erlauben“) | laufen ab, spätestens nach 24 Stunden |
| Zähler ohne Inhalt (gekürzte IP-Adresse, keine Frage) | werden nicht vorzeitig gelöscht, sondern laufen nach 7 Tagen ab |
| Noch gespeicherte E-Mails an Ihre Adresse | sofort; die Löschbestätigung selbst nach der Frist des Postausgangs |
| Ihre Seitenaufrufe auf answely.com | nach der Frist der Seitenstatistik |
| Einträge im Aktivitätsprotokoll | nach der Frist des Prüfprotokolls |
| Anmeldeversuche mit Ihrer Adresse | nach 7 Tagen |
| Supportanfragen | bleiben auch nach der Kontolöschung; gelöscht 1095 Tage nach der letzten Antwort (ohne Antwort nach dem Eingang), samt KI-Entwürfen dazu |
| Rechnungen | bleiben, ohne Verbindung zum Konto, 5 Jahre ab Ende des Kalenderjahres ihrer Entstehung (Art. 86 i. V. m. Art. 70 Ordynacja podatkowa); danach automatisch gelöscht |
| Nachweis Ihrer Zustimmung zu Rechtstexten und Widerrufserklärungen | bleiben; entfernt, sobald die Erklärung 4 Jahre zurückliegt, also spätestens 4 Jahre nach der Löschung |
| Verschlüsselte ausgelagerte Kopien | bis zu deren Ablauf (siehe unten) |
| Unverschlüsselte Tageskopie am Server vor der Übertragung | höchstens 8 Tage |
Zu den einzelnen Fristen: Die Seitenstatistik löschen wir nach 60 Tagen, das Prüfprotokoll nach 365 Tagen, den Postausgang nach 30 Tagen. Die Anmeldeversuche löschen wir nach 7 Tagen. Der Eintrag über die Kontolöschung selbst bleibt im Prüfprotokoll stehen, ohne Verbindung zu Ihrem Konto – wer gegangen ist, soll nicht rückwirkend nie dagewesen sein.
Warum manches bleibt. Rechnungen müssen wir nach polnischem Steuerrecht aufbewahren (Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO). Den Nachweis, welchem Text in welcher Fassung Sie wann zugestimmt haben, brauchen wir, um Ansprüche aus dem Vertrag abwehren oder belegen zu können (Art. 17 Abs. 3 lit. e, Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO); vier Jahre entsprechen der Verjährung, aufgerundet. Diese Nachweise enthalten keine Inhalte Ihrer Websites. Was Stripe zu Zahlungen speichert, richtet sich nach den Pflichten von Stripe; Einzelheiten nennt die Datenschutzerklärung von Stripe.
Sicherungen. Die Datenbanksicherungen auf unserem eigenen Server enthalten gelöschte Daten noch bis zu 30 Tage und werden dann gelöscht.
Daneben legen wir jede Nacht eine verschlüsselte Kopie aller Datenbanken und Dateien unseres Servers bei Google Cloud Storage in Warschau ab. Sie wird auf unserem Server verschlüsselt, bevor sie ihn verlässt, einschließlich der Datei- und Verzeichnisnamen; den Schlüssel hat nur der Betreiber. Für diese ausgelagerten Kopien gilt: Tageskopien 7 Tage, Wochenkopien 364 Tage. Bevor eine Tageskopie (Abzüge aller Datenbanken des Servers und Dateikopie von /var/www samt Konfigurationsdateien) verschlüsselt übertragen wird, entsteht sie auf einem Datenträger an unserem Server in Łódź; dort liegt sie unverschlüsselt höchstens 8 Tage und wird dann gelöscht.
Daraus folgt ehrlich: Was Sie heute löschen, ist aus dem laufenden Betrieb sofort bzw. binnen 24 Stunden verschwunden, in einer ausgelagerten Wochenkopie aber unter Umständen noch bis zu einem knappen Jahr verschlüsselt enthalten. Diese Kopien verwenden wir für nichts anderes als die Wiederherstellung nach einem Ausfall. Wir spielen keine Kopie ein, um gelöschte Daten zurückzuholen. Müssen wir im Notfall eine Kopie zurückspielen, löschen wir dabei zwischenzeitlich gelöschte Daten erneut, soweit sie sich bestimmen lassen; für Websites erledigt das der tägliche Abgleich von selbst. Für Konten und die Frageanalyse gibt es dafür kein eigenes technisches Verfahren.
4. Für Besucher der Websites unserer Kunden
Wohin Ihre Anfrage geht. Für Fragen, die Sie in die Antwortbox auf der Website eines Kunden eingegeben haben, ist der Kunde verantwortlich, dem die Website gehört. Er entscheidet, ob und was gespeichert wird; wir verarbeiten diese Daten nur auf seine Weisung (Art. 28 DSGVO). Wenden Sie sich bitte an ihn – seine Kontaktdaten stehen in seiner Datenschutzerklärung. Schreiben Sie stattdessen uns, nennen Sie bitte die Website; wir leiten Ihre Anfrage unverzüglich an den Kunden weiter und unterstützen ihn bei der Antwort. Entscheiden werden wir sie nicht, denn diese Entscheidung steht uns nicht zu.
Warum es oft nichts zu finden gibt. Answely weiß nicht, wer Sie sind. Die Antwortbox setzt keine Cookies, legt keine Besucherkennung an und fragt nicht nach Name oder E-Mail-Adresse. Das ist Absicht – und es hat eine Folge, die wir Ihnen lieber hier sagen als erst nach Ihrem Schreiben: Ohne eine Kennung lässt sich eine gestellte Frage keiner Person zuordnen. Nach Art. 11 DSGVO sind wir nicht verpflichtet, zusätzliche Daten zu erheben, nur um Sie identifizieren zu können; können Sie selbst keine Angaben machen, die eine Zuordnung erlauben, lassen sich Auskunft und Löschung auf dieser Grundlage nicht ausüben.
Was es trotzdem gibt:
- Zähler ohne Inhalt: Zeitpunkt, gekürzte IP-Adresse, Website, Länge der Frage, Ergebnis und Dauer – nie die Frage oder die Antwort. Die Einträge werden nach 7 Tagen gelöscht.
- Frageanalyse, nur wenn der Kunde sie eingeschaltet hat: die Frage, in der E-Mail-Adressen, Telefonnummern, kontoähnliche Ziffernfolgen, Links und lange Zahlen vor dem Speichern unkenntlich gemacht werden, der Kalendertag ohne Uhrzeit, Sprache, Ergebnis und gegebenenfalls Ihre Bewertung – ohne IP-Adresse und ohne Kennung Ihres Browsers. Der Kunde sieht nur Gruppen ähnlicher Fragen. Die Einträge der Frageanalyse werden nach 90 Tagen gelöscht, und der Kunde kann sie jederzeit vorher löschen.
- Zwischengespeicherte Antworten, nur wenn der Kunde „Antwort-Cache erlauben“ eingeschaltet hat: unter einem Hash der Frage, ohne Bezug zu Ihnen; sie laufen nach 24 Stunden ab.
- In Ihrem eigenen Browser hält die Antwortbox nur bei eingeschaltetem „Antwort-Cache erlauben“ ihre Einstellungen höchstens 5 Minuten im Sitzungsspeicher (sessionStorage) der besuchten Website, Antworten nur bei Websites, die über reactive.chat angebunden sind, höchstens 10 Minuten; bei geschützten Wissensbereichen nichts. Er gehört Ihnen: Schließen Sie den Tab, ist er gelöscht.
Kennen Sie den genauen Wortlaut einer Frage, die Sie gestellt haben, und die Website, kann der Kunde in seiner Frageanalyse nach einer passenden Gruppe sehen und sie löschen lassen; die einfachste Lösung ist meist, dass er die gesamte Frageanalyse seiner Website löscht. Haben Sie in eine Frage Angaben über sich geschrieben, die nicht hätten gespeichert werden sollen, sagen Sie das dem Kunden genau so.
Widerspruch. Gegen die Verarbeitung Ihrer Fragen widersprechen Sie beim Kunden. Am wirksamsten: Stellen Sie keine Fragen mit persönlichen Angaben. Auf Websites, die Answely nur nach Ihrer Einwilligung laden, sendet Ihr Browser ohne diese Einwilligung nichts an uns.
5. Für Personen, die auf Websites unserer Kunden genannt werden
Damit die Antwortbox antworten kann, liest Answely die öffentlichen Seiten der Website eines Kunden und legt daraus einen Suchindex an. Werden Sie auf einer solchen Seite genannt – etwa als Ansprechpartner, Autorin oder in einem Beitrag –, stehen diese Angaben auch im Index, und eine Antwort kann sie zitieren. Answely nimmt dabei nichts auf, was die Website nicht öffentlich zeigt: Seiten mit noindex, durch robots.txt gesperrte Seiten, Ausschlusspfade und Elemente mit data-answely-ignore werden übersprungen.
Wer zuständig ist. Der Index wird im Auftrag des Kunden geführt; er entscheidet, welche Inhalte seine Website zeigt und was davon in den Index darf. Ihre Ansprüche auf Löschung oder Berichtigung richten sich daher an den Betreiber der Website. Ist der Inhalt auf der Website selbst korrigiert, folgt der Index nach.
So kommt eine Angabe aus dem Index. Der Kunde hat dafür mehrere Wege:
- die Seite von der Website entfernen oder den Inhalt dort ändern;
- die Seite mit noindex kennzeichnen oder in robots.txt sperren;
- den betreffenden Abschnitt mit
data-answely-ignoremarkieren; - im Konto einen Ausschlusspfad für die Seite eintragen;
- ein per Push-Schnittstelle eingespieltes Dokument dort löschen; einen Beitrag, den der Kunde in WordPress zurückzieht (Entwurf, privat, Papierkorb oder gelöscht), entfernt die WordPress-Synchronisation bei ihrem nächsten Lauf aus dem Index;
- im äußersten Fall die Website in Answely löschen – dann ist ihr gesamter Index binnen 24 Stunden entfernt.
Die ersten vier Wege wirken mit dem nächsten erfolgreichen Indexlauf: Je nach Einstellung läuft er täglich oder wöchentlich von selbst, und der Kunde kann ihn jederzeit sofort anstoßen. Seiten, die nicht mehr gefunden werden, entfernt der Lauf an seinem Ende. Hat der Kunde die Indexfreigabe eingeschaltet, wird der neue Stand erst mit seiner Freigabe aktiv. Bereits zwischengespeicherte Antworten, die die Angabe zitieren, laufen spätestens nach 24 Stunden ab.
Wir helfen. Erreichen Sie den Betreiber nicht oder reagiert er nicht, schreiben Sie uns mit der Adresse der Seite und der betroffenen Angabe. Wir leiten Ihr Anliegen an den Kunden weiter und helfen ihm bei der Umsetzung. Ist ein Inhalt offensichtlich rechtswidrig, nutzen Sie bitte Missbrauch melden; dann können wir die Antwortbox dieser Website auch selbst sperren.
6. Die Grenzen, unverblümt
- Keine Kennung, keine Zuordnung. Answely erhebt über Besucher so wenig, dass sich eine einzelne Frage in aller Regel niemandem zuordnen lässt. Das ist die Folge der Datensparsamkeit, kein Weg, Ihrem Verlangen auszuweichen.
- Die gekürzte IP-Adresse ist kein Ersatz. Sie benennt niemanden einzeln, und wir verknüpfen sie nicht mit Fragen; eine Auskunft „nach IP-Adresse“ können wir deshalb nicht geben.
- Zähler warten ihre Frist ab. Sie enthalten keine Fragen und laufen nach 7 Tagen ab; einzeln gelöscht werden sie nicht, auch nicht mit der Website.
- Ausgelagerte Kopien halten länger. Gelöschte Daten können verschlüsselt in den ausgelagerten Wochenkopien noch knapp ein Jahr liegen. Sie werden nicht gelesen und nicht zurückgespielt, außer im Notfall – und dann wird erneut gelöscht.
- Der Index folgt der Website, nicht umgekehrt. Solange eine Angabe öffentlich auf der Website steht und nicht ausgeschlossen ist, wird sie beim nächsten Lauf wieder aufgenommen. Die dauerhafte Lösung liegt auf der Website des Kunden.
- Was der Kunde selbst kopiert hat, erreichen wir nicht. Exporte, Berichte und Screenshots, die ein Kunde aus seinem Konto mitgenommen hat, liegen außerhalb von Answely.
- Rechnungen und Zustimmungsnachweise bleiben für die genannten Fristen – das verlangt das Gesetz bzw. die Beweisführung.
7. Beschwerde
Sind Sie mit unserer Antwort nicht zufrieden, können Sie sich bei einer Datenschutzaufsichtsbehörde beschweren, insbesondere in dem Mitgliedstaat, in dem Sie leben oder arbeiten. Für uns zuständig ist der Präsident des Amtes für den Schutz personenbezogener Daten (Prezes Urzędu Ochrony Danych Osobowych, UODO), ul. Stawki 2, 00-193 Warschau, Polen.
Version 1.0 – Stand 18.10.2026